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(Schlaf)-Raum-Porträts
ANDREAS MADL
Diplom 2017/2018

Der Einblick in das Schlafzimmer erzählt viel über die Person, die darin lebt, so vielfältig die Bewohner so vielfältig auch die Beziehung zu ihren Schlafräumen. Für die Eine ist es ein intimer Rückzugsort nur zum Abschalten und Rasten bestimmt, für den Anderen stellt es den Lebensmittelpunkt dar an dem Freunde getroffen werden. Für manche ist es Büro und Arbeitsstätte zugleich. Persönliche Vorlieben können genau wie spezielle Lebenssituationen, Hobbys und Beruf so wie Affinität zu Ordnung oder zum Chaos aus dem simplen Betrachten eines Raumes herausgelesen, manchmal auch nur erahnt werden.

Die Bilder gewähren uns nicht nur einen Einblick in die Persönlichkeit der Bewohner, gleichzeitig zeigt uns der Blick in das fremde Schlafzimmer auch Architektur – Räume, die sich von Menschen zueigen gemacht wurden, abseits von sterilen Architekturzeichnungen und idealisierten Renderings.

Ansatz des Projekts war es die Grundrisszeichnungen von Plänen auf Fotos zu übertragen, um einerseits die bewohnten Orte zu zeigen und andererseits dabei gleichzeitig die darin lebende Person zu porträtieren. Es sollte eine Brücke zwischen Architektur- und Porträtfotografie geschlagen werden. Dabei wurden die Räume aus der Vogelperspektive und in parallel Projektion gezeigt. Technisch ist jedes der gezeigten Bilder ein Puzzle das aus mehr als 150 Einzelbildern zusammengesetzt wurde. So ergibt sich ein Blick wie in ein Puppenhaus in das man blicken kann.

Prager Fotoschule Österreich

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