Fotowettbewerb: HEAT – Die Ambivalenz der Hitze :: Member Call
VERNISSAGE
7. März 2026, 19 Uhr,
TschicK Galerie, Tabakfabrik Linz
Ausstellungsdauer:
7. März – 22. April 2026
HEAT – Die Ambivalenz der Hitze
Hitze trägt immer eine Doppelbedeutung in sich: Sie kann lebensspendend sein, aber auch zerstörerisch.
Unsere Erde kocht, die Wälder brennen, die Berge bröckeln – politische, soziale und ökologische Systeme überhitzen. Die Welt scheint sich rückwärts in den Abgrund zu bewegen.
Wir erleben einen schmerzhaften Kontrollverlust, der viele Menschen belastet. Die globale Erwärmung führt uns an Grenzen und legt die Zerbrechlichkeit unseres Planeten offen. Gleichzeitig zeigt sich Hitze auch in Konflikten, gesellschaftlichen Spannungen und eskalierenden Nachrichtenlagen.
Doch Hitze ist nicht nur Bedrohung. Sie ist auch persönliche Erfahrung: brennende Emotionen wie Leidenschaft, Wut, Sehnsucht – ebenso wie Lebenskraft, Nähe und kreative Energie.
Wir leben in einer Zeit, in der Unsicherheit, Wandel und Brüche sichtbarer sind denn je.
Gesucht werden Fotograf*innen, die in ihrer Arbeit zeigen, was in Bewegung ist – gesellschaftlich, politisch, ökologisch, persönlich. Bilder, die Fragen stellen, Brüche sichtbar machen, Widerstand oder Verletzlichkeit dokumentieren – oder die Zukunft neu imaginieren.
Ob dokumentarisch, künstlerisch, experimentell oder inszeniert – wir laden dazu ein, mit fotografischen Mitteln diese Spannungen und den eigenen Blick darauf sichtbar zu machen.
Einreichungen
• Maximal 3 Fotografien
• Dateiformat: JPEG, volle Auflösung: (Exporteinstellung – Qualität: Photoshop 10, Lightroom 90)
• Dateibenennung: familienname-vorname_laufende nummer
(z.B. huber-felix_001, huber-felix_002, …)
• Bildunterschriften im separaten Word Dokument (Kurzinfo zum Bild / zu den Bildern)
• KI – Bilder werden akzeptiert, es muss aber darauf hingewiesen werden,
dass entsprechende Einreichungen künstlich generiert wurden!
• Druckkostenbeitrag pro ausgestellter Fotografie: € 35,-
• Im Falle eines Verkaufes verbleiben die Einnahmen bei der Künstlerin bzw. dem Künstler
Per Swisstransfer an
office@prager-fotoschule.com
Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Vereinsmitglieder der Prager Fotoschule!
Mitgliederinfo + Beitrittsformular
Die Gewinner*innen werden auf der Website der Prager Fotoschule, sowie auf den Social Media Kanälen bekannt gegeben
Einreichschluss
11. Jänner 2026
Die Teilnehmer stimmen mit der Email-Einreichung der Fotos zu, dass die Auslober alle mit der Einreichung zur Verfügung gestellten Informationen, darunter auch die personenbezogenen Daten, im Zuge bzw. zu Zwecken des „Foto-Wettbewerbs: HEAT – Die Ambivalenz der Hitze“ verwendet werden dürfen. Darunter sind auch eine Veröffentlichung der eingereichten Projekte auf ihren Websites sowie die honorarfreie Weitergabe der Fotos im Rahmen von Presseaktivitäten in verschiedensten Medien, die öffentliche Präsentation derselben im Rahmen der Ausstellung in der TschicK Galerie sowie die Weitergabe an die Jury bzw. die zweckentsprechende Verwendung derselben durch diese zu verstehen. Die Teilnehmer erklären über das uneingeschränkte Veröffentlichungsrecht aller eingereichten Unterlagen, insbesondere der Fotos, zu verfügen und geben dieses für die beschriebenen Zwecke an die Auslober weiter. Die Urheberrechte verbleiben beim Teilnehmer, bei der Teilnehmerin.
JURY
Ruth Horak
ist Kuratorin und Autorin und hat vielfach über den künstlerisch-experimentellen Umgang mit den Eigenschaften der Fotografie sowie über das Analoge als Motiv publizier. Ausstellungen und Symposien hat sie u.a. für die Foto Wien, den Fotohof Salzburg oder das Photoforum Pasquart Biel realisiert.
Sabine Kneidinger
ist als selbständige Fotografin in Linz tätig. Sie hat sich auf die Fotografie von Menschen spezialisiert. Immer wieder beschäftigt sie sich auch mit künstlerisch, konzeptionellen Projekten. An der Prager Fotoschule unterrichtet sie im zweiten Semester das „Seminar der fotografischen Gestaltung“ und die “ Konzipierte Reportage“.
Andreas Strohhammer
ist ein ausgebildeter Fachmann in der Restaurierung; der Kunstgeschichte, christliche Archäologie sowie Buch- und Bibliothekskunde studiert hat. Strohhammer übernahm 1994 die Leitung der Abteilung für Restaurierung, Konservierung und Ausstellungsproduktion in der neuen Galerie der Stadt Linz, die später in Lentos Kunstmuseum Linz umbenannt wurde.
Thomas Licek
organisierte und entwickelte den Monat der Fotografie in Wien seit seiner ersten Ausgabe im Jahr 2004. Später wurde er Geschäftsführer von Eyes On – Monat der Fotografie Wien und Präsident des Europäischen Monats der Fotografie (EMOP).
Aktuell engagiert er sich hauptsächlich für den Aufbau von Reflektor, einer Plattform für selbstveröffentlichte Fotobücher.
